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Risikoanalyse

- IT-Sicherheit in Arztpraxen -

Die Sicherheit von Computernetzwerken in Arztpraxen ist entscheidend, um die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Patienteninformationen zu gewährleisten. Ein fundiertes Konzept zur Informationssicherheit bildet die Basis für den Schutz vor potenziellen Bedrohungen. Hierbei leitet eine detaillierte Risikoanalyse die Schutzmaßnahmen ein, indem sie potenzielle Bedrohungen und Schwachstellen innerhalb des Computernetzwerks identifiziert. Diese Analyse berücksichtigt auch mögliche Auswirkungen von Sicherheitsvorfällen auf geschäftliche Prozesse und ermöglicht die Klassifizierung von Informationen nach Sensitivität und Wichtigkeit.

IT-Sicherheitscheck - KBV-/KBZV-konform

Wir identifizieren und eliminieren technische und durch Bedienung hervorgerufene Sicherheitslücken und schützen Sie vor Cyberangriffen.​

IT-Sicherheitscheck
 

Unser IT-Sicherheitsscheck ist KBV-konform und wird bei Ihnen vor Ort in der Praxis durchgeführt. Das Ergebnisprotokoll wird Ihnen im Anschluss ausgehändigt.

Netzwerksicherheit

Alle Komponenten Ihres Praxisnetzwerk werden auf Herz und Nieren geprüft, um unauthorisiertem Zugriff vorzubeugen.

Einrichtung eines virtuellen privaten Netzwerks (VPN)

Für den sicheren Austausch zwischen Ihnen, Ihren Patienten, Kunden und Kollegen.

Identifizieren & Schließen von Sicherheitslücken

Kleinere Anpassungen werden sofort erledigt. Für größere Umstellungen erstellen wir Ihnen ein genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Folgeangebot.

Schutz vor Cyberangriffen & Datendiebstahl

Durch Lösungen wie:

  • Firewall-Management 

  • Antivirus-Management

  • etc.

Back-up-Management

Analyse Ihrer bestehenden Datensicherungsprozesse und Anpassung bzw. Ausbau dieser an aktuelle Erfordernisse lokal oder in der Cloud.

Preis für unseren
IT-Sicherheitscheck*

ab 198,00 EUR

revFlect Services - Roboterhand hält ein Stethoskop

* ca. 2 Stunden für bis zu 10 Arbeitsplätze; zzgl. Anfahrtspauschale

Effektive Maßnahmen für die IT-Sicherheit in Arztpraxen

Die physische Struktur des Computernetzwerks entsteht durch eine sorgfältige Netzwerkarchitektur und -gestaltung. Eine Segmentierung in logische Zonen, geschützt durch Firewalls und Intrusion Detection/Prevention Systeme (IDS/IPS) an kritischen Punkten sowie die Implementierung von Virtual Local Area Networks (VLANs) zur logischen Trennung verschiedener Netzwerkbereiche, stehen dabei im Fokus.

Die Zugriffskontrolle bildet einen weiteren Schwerpunkt, wobei fortschrittliche Authentifizierungsmechanismen wie Mehr-Faktor-Authentifizierung (MFA) unterstützt werden. Die Festlegung von Berechtigungen erfolgt hierbei nach dem Prinzip der geringsten Privilegien, und regelmäßige Überprüfungen und Aktualisierungen dieser Zugriffsrechte gewährleisten eine präzise Kontrolle über den Netzwerkzugriff.

Die Absicherung von Daten erfolgt durch Verschlüsselungstechnologien, sowohl beim sicheren Transport vertraulicher Daten als auch bei der Speicherung sensibler Informationen. Ein Beispiel hierfür ist die Anwendung von HTTPS zur sicheren Übertragung von Daten und die Verschlüsselung von gespeicherten Informationen.

Die kontinuierliche Überwachung und Protokollierung des Netzwerks spielen eine entscheidende Rolle bei der Echtzeit-Erkennung von Sicherheitsvorfällen. Ein zentrales Überwachungssystem ermöglicht eine umfassende Kontrolle der Netzwerkaktivitäten, während kontinuierliche Protokollierung und Echtzeit-Alarmierung bei verdächtigen Aktivitäten eine schnelle Reaktion auf potenzielle Bedrohungen sicherstellen.

Zusätzlich werden Mechanismen zum Schutz vor Viren und Malware implementiert, um schädliche Software rechtzeitig zu identifizieren und zu neutralisieren. Dazu gehören die Installation aktueller Softwareversionen, regelmäßige Aktualisierung von Signaturen sowie automatische Scans auf sämtlichen Geräten.

Ein weiterer Schlüsselaspekt ist das Patch- und Konfigurationsmanagement, das die zeitnahe Aktualisierung von Betriebssystemen und Anwendungen sicherstellt sowie die Überwachung und Durchsetzung sicherer Konfigurationen für Netzwerkkomponenten beinhaltet.

Mitarbeiterschulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen sind wesentlich, um das Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter zu stärken. Regelmäßige Schulungen zu Sicherheitsbewusstsein und Best Practices in Verbindung mit klaren Richtlinien für den sicheren Umgang mit Informationen und Systemen tragen dazu bei, Fehler im Zusammenhang mit der Sicherheit von sensiblen Daten zu minimieren.

Die Notfallplanung und Wiederherstellung bilden einen entscheidenden Abschluss der Sicherheitsmaßnahmen. Die Entwicklung eines umfassenden Notfallplans, regelmäßige Durchführung von Notfallübungen und die Erstellung von Backups mit anschließendem Test der Wiederherstellungsprozesse erhöhen die Fähigkeit aller Mitarbeiter, auf Sicherheitsvorfälle zu reagieren.

Abschließend ist die Einhaltung von Compliance-Richtlinien und rechtlichen Aspekten unerlässlich. Die regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Sicherheitsmaßnahmen entsprechend neuer gesetzlicher Anforderungen, sowie die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen und Branchenstandards, legen die rechtliche Basis für eine solide Sicherheit im Bereich der Informationstechnologie von Arztpraxen. Insgesamt schafft die ganzheitliche Umsetzung dieser Maßnahmen eine zuverlässige und widerstandsfähige Sicherheitsbasis für das Praxisnetzwerk.

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